From the magazine ZBJV 8/2007 | S. 556-558 The following page is 556

Literaturanzeigen

Personenbezogene Informationen im System des zivilrechtlichen Persönlichkeitsschutzes Unter besonderer Berücksichtigung der Rechtslage in der Schweiz und in Deutschland. Stämpfli Verlag AG, Bern 2005, LIII + 429 S., Fr. 135.– Bemerkungen aus rechtsvergleichender Sicht*

Bei der gesetzlichen Anerkennung des Schutzes der menschlichen Persönlichkeit hat die Schweiz lange eine Vorreiterrolle eingenommen, denn sie hat bereits 1907 – nach einer Vorläuferregelung im Obligationenrecht 1881 – einen generalklausel artigen Tatbestand für Persönlichkeitsverletzungen in ihr Zivilgesetzbuch (ZGB) aufgenommen und damit weltweit eine beachtliche Pionierleistung vollbracht. Im Vergleich zu der in Deutschland erst nach dem 2. Weltkrieg einsetzenden Entwicklung verfügt die Schweiz daher über eine lange Tradition. Während in der Bundesrepublik anfängliche Versuche einer Kodifizierung Ende der 50er-Jahre gescheitert sind, hat die Schweiz ihren…

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